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IMAS (Improving Assistance in Inclusive Educational Settings)

Hintergrund:

Da die europäische Union die UN-CRPD ratifiziert hat, sollte das Europäische Bildungssystem inklusiv werden. Kinder und Jugendliche, die spezielle Unterstützungen brauchen, um Bildungseinrichtungen besuchen und nutzen zu können, sind auf qualifiziertes Personal angewiesen. Um Unterstützung geben zu können, wurden unterschiedliche Systeme in den verschiedenen Ländern errichtet. Dies reicht von qualifiziertem Personal mit definiertem Profil in Italien bis zur „Schulassistenz“ in Österreich ganz ohne Qualifikationsprofil.

Ziele:

Um die Ziele der Europäischen Union zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu unterstützen, braucht es erstens eine transnationale Verständigung auf europäischer Ebene, welchen Charakter Assistenzleistungen in inklusiven Bildungseinrichtungen auf Grundlage inklusiver Werte, Praktiken und Strukturen aufweisen sollen. Zweitens muss daraus eine gemeinsame Leistungsbeschreibung unter Berücksichtigung nationaler Unterschiede entwickelt werden.

Projektpartnerschaften:

Es gibt vier verschiedene Partner-"Typen", die Schulsysteme mit verschiedenen Zugängen zum Thema "Inklusion" repräsentieren:

- Das österreichische Schulsystem bietet durchaus Unterstützungssysteme im Kindergarten und in der Schule für Kinder mit Beeinträchtigung an, allerdings in wenig standardisierter und nur unklar definierter Form.

- In Bulgarien beginnt gerade die Auseinandersetzung mit diesem Inklusionsschwerpunkt, allerdings bringt diese Partnerorganisation langjährige Erfahrung im Aufbau kommunaler sozialer Dienstleistungen ein und bietet in der Region rund um Varna als einziger Dienstleister Bulgariens Assistenzleistungen für Kinder und Jugendliche an. Auch Portugal und die Slowakei stehen am Anfang ihrer Entwicklungen.

- Der Partner aus UK wiederum ist Experte für inklusive Entwicklung und hat zahlreiche Publikationen zur Weiterentwicklung von Bildungssystemen in Richtung Inklusion veröffentlicht.

- EASPD als europäischer Dachverband mit über 10.000 Mitgliedern in ganz Europa und Sitz in Brüssel ist ein erfahrener Disseminationspartner, der sowohl auf Ebene der Dienstleistungsanbieter als auch jener der Europäischen Politik bestens vernetzt und anerkannt ist.

Projektinhalte:

  • Ausbau eines Netzwerks auf europäischer Ebene
  • Vergleich unterschiedlicher Formen von Assistenzsystemen in den EU-Ländern
  • Austausch von good practice Beispielen
  • Erstellung einer allgemeingültigen Leistungsbeschreibung für Assistenzleistungen auf Grundlage der UN-Behindertenrechtskonvention
  • eine auf die Situation und die Systeme der jeweiligen Partnerländer abgestimmte und adaptierte Leistungsbeschreibung
  • Einbindung von SchulassistenInnen, ExpertInnen, Eltern und Jugendlichen
  • wissenschaftliche Begleitung und Evaluation durch die Universität Graz

Projektpartner:

  • CSIE - Centre for Studies on inclusive Education Limited (Großbritannien)
  • TENENET (Slowakei)
  • ARCIL (Portugal)
  • VISION – Agency for social development (Bulgarien)
  • EASPD – European Association of Service Providers for Persons with Disabilities (Belgien)

Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation:

Universität Graz (Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Arbeitsbereich Integrationspädagogik und Heilpädagogische Psychologie)

Kontakt:

Mag. Michael Longhino

Email: michael.longhino@chanceb.at

Tel.: 0664/60409268

Christina Pölzler, MA MA

Email: christina.poelzler@chanceb.at

Tel.:0664/60409199